Veröffentlicht in Wir sind dann mal weg

Familientag Westerwald Museum

Heute am 21.05.2017 ist internationaler Museumstag auch das Landschaftsmuseum Westerwald in Hachenburg hat mit gemacht und einen Familientag veranstaltet.

Als erstes sind wir mit den Kindern durch das Dorf gelaufen um uns einen Überblick zu verschaffen welche Aktionen wann und wo statt finden. Es gibt eine Scheune, eine Öl Mühle, eine Schule,ein Wohnhaus,einen Backes und ein Haus wo alte Berufe ausgestellt sind so wie typisch eingerichtete Zimmer. Ein Brunnen zum selber pumpen steht auch mitten auf dem Dorfplatz der Anziehungspunkt für alle Kinder.

Schlafzimmer

Die „gute Stube“

Küche

Unsere Große aber auch die kleine fanden auch die Ausstellung mit den alten Handwerksberufen toll.

Drechsler

Schuhmacher

Schreiner

Schmied

Mitmach Aktionen

Es gab einige Sachen wo die Kinder selber Hand anlegen durften. Eine Museums Führung speziell für die Kinder in der sie dann auch Stil echt in Uniform, mit einer Löschkette die sie bilden mussten, einen Brand löschen sollten.

Hier wurde den Kindern erklärt wie das so mit der Alarmierung der Feuerwehr zu Zeiten ohne Telefon, Handy und Internet funktionierte.

Auf dem Video kann man sich das anhören wie es klingt.

Hier konnten die Kinder kleine Anhänger in Form von Löscheimern basteln. Kosten hierfür 2,- Euro.Bilder konnten auch gefilzt werden. Kosten hierfür ebenfalls 2,-Euro.

Im Kräutergarten war noch ein Spieleplatz eingerichtet. Mit Hufeisen werfen, Dosen werfen mit kleinen Astscheiben, Stelzen laufen und Seil springen. Und Mama und Papa können abwechselnd im Kräutergarten entspannen.

Kräutergarten

Unsere Bewertung

Absolut empfehlenswert auch für Familien mit kleinen Kindern. Es gibt genug Ruhige Rückzugs Möglichkeiten. Preis Leistungs Verhältnis ist sehr gut. Bei 5 Leuten 2,50,- Euro da am Museumstag ermäßigter Eintritt gilt.

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Integration? Ja Bitte oder Nein Danke

Ich habe lange überlegt darüber einen Blog Beitrag zu verfassen doch letztendlich habe ich mich nun entschieden es zu tun. Vorab ich fühle mich mit meiner Familie sehr wohl in dem Dorf in dem wir nun leben. Wir lieben die Region und die Umgebung und ich kann ehrlich sagen das wir es als Heimat empfinden. Auch wenn wir zugezogen sind.

Doch darin scheint die Krugs zu liegen. Mein Sohn wollte seinen Kindergeburtstag nachfeiern dies taten wir etwas später am letzten Sonntag dem 05.07. Stolz verteilte er im Kindergarten seine Einladungen weil er im Graten mit den großen Schwimmbecken feiern konnte, aufgrund der Hitze, wie er es sich gewünscht hatte.

Am nächsten Tag meldete sich die erste Mama mit einer Zusage. Das freute ihn und mich sehr, doch was dann kam ließ keinen Grund zur Freude mehr. Zwei Tage später fand ich in seiner KiGa Tasche einen Brief von einer Mutter eines weiteren eingeladenen Kindes. Sie sagte mit der Begründung ab, das ihr Sohn aufgrund der vielen Einladungen völlig überfordert sei und am Sonntag zu Hause bleiben wolle. Na ja soweit so gut.

Also hieß es nun warten auf weitere Rückmeldungen. Welche leider nicht kamen. Von einer Mutter hatte ich noch eine Handynummer von einer Einladung ihres Sohnes, an dessen Feier mein Sohn leider mit Opa und Oma im Urlaub war. Am Freitag schrieb ich sie an da ich immer noch nichts gehört hatte. Tja was soll ich sagen. Leider total vergessen Sorry wir können nicht. Gut dachte ich mir. Wusste man mit Sicherheit auch schon etwas länger.

Tja und die weiteren eingeladenen blieben ohne eine Absage am Sonntag aus. Da saß mein kleiner Mann mit seinen Fünf Jahren am Sonntag und wartete natürlich. Es war nicht schön. Die einzige schöne Sache war für mich das er trotzdem fröhlich mit dem einzigen gekommenen Kindergarten Freund und den Kindern meiner Freundin die ebenfalls kamen durch die Becken tobte. Man sagt ja sonst Kinder können grausam sein, Mütter können noch viel grausamer sein.

Mich hat es völlig entsetzt das es anscheinend noch nicht einmal möglich ist zu einem Telefon zu greifen und die Nummer die auf der Einladungskarte steht zu wählen und abzusagen. Diese Art des Benehmens finde ich mehr als unhöflich und Feige.

Das sind aber die gleichen Menschen die schreien andere sollen sich integrieren gerade wenn es um Einwanderer geht. Und wir sind nur “ Städter “ die aufs Land und ins Dorf gezogen sind und werden schon völlig außen vor gelassen. Mir ist es eigentlich egal kann mir auch Freunde und Bekannte wo anders suchen und habe ich auch schon gefunden. Aber für meinen Sohn tat es mir sehr Leid.

Wenn manch zugezogener schon mal sagte du kommst schlecht in diese Gemeinschaft rein da habe ich immer gedacht ach was da kann doch nichts dabei sein, falsch gedacht wie ich nun erfahren musste.

Nur dachte ich das sie mindestens allgemeines Benehmen beherrschen würden.

Auf der anderen Seite sind sie regelmässig am jammern in den ländlichen Regionen das so ein großer leer stand  herrscht, durch das wegziehen und wegsterben. Doch anstatt sich zu freuen über die zugezogenen werden diese meist ausgeschlossen.

Kaufen und bewohnen ja, aber dazu gehören nein. Vielleicht ( hoffe ) ich ist es auch nicht überall so, doch hier trifft es zu. Wo bei es auch hier bei den alt eingesessenen glücklicherweise ein paar ausnahmen gibt.

Liebe Grüße

Desiree